Amateurfotografie

Es gibt nur wenige Hobbys, die Kunst und Technik so wundervoll verbinden, wie die Amateurfotografie. Dennoch geraten viele angehende Amateurfotografen in eine sehr frustrierende Situation: die teuere Kamera ist gekauft, es sind schon einige hundert Bilder geknipst – und irgendwie ist kein schönes Foto dabei.

Worauf es bei der Amateurfotografie ankommt

Die namenhaften Hersteller von Fotoausrüstung (Nikon, Canon, etc.) wollen uns einreden, dass die Fotos umso besser werden, je teuerer und technisch raffinierter die Kamera ist. Sie locken uns mit einer immer größer werdenden Anzahl Megapixel, neuen Video-Bearbeitungsfunktionen und vielem mehr. Doch werden davon die Fotos besser? Eher nicht. Ob ein Foto dem Betrachter gefällt, hängt von den folgenden Faktoren ab (sortiert nach Wichtigkeit, beginnend mit dem wichtigsten).

Motiv

Ein Streichholz so in Szene zu setzten, dass dabei ein interessantes Foto entsteht, wird schwierig. Ein lächelndes oder schlafendes Baby wird dahingegen auf jedem Foto bewundert. Die Wahl des Motivs ist also entscheidend für den Erfolg. Je weniger „interessant“ dieses ist, umso mehr Mühe müsst Ihr euch bei den nachfolgenden Faktoren geben.

Komposition

Unter Komposition versteht man die Wahl des Bildausschnitts. Wenn man das Motiv beeinflussen kann (z.B. ein Model oder ein Möbelstück), kann man den Bildausschnitt aktiv gestalten. Ist das nicht möglich (z.B. Gebäude oder Landschaft), entsteht die Komposition durch die Wahl des Ortes, von dem aus man fotografiert.

Stimmung

Die Stimmung eines Bildes wird geprägt durch dessen Farbtemperatur (z.B. kalte Blautöne vs. warmes Orange), Kontrast, Helligkeit oder diverse Filter. Die meisten Digitalkameras bieten zahlreiche Möglichkeiten, um die Stimmung entweder schon beim Knipsen oder später in der Nachbearbeitung einzustellen.

Technik

Bei einem technisch korrekten Foto ist das Motiv scharf gestellt, nicht verwackelt und gut belichtet. Hierfür bieten die gängigen Kameras – je nach Preis – unterschiedliche Einstellungsmöglichkeiten. Günstige Modelle (inkl. Handys) machen das in der Regel automatisch, bei den Spiegelreflexkameras kann man die Automatik abschalten und alles per Hand einstellen.

Weitere Inhalte zu diesem Themengebiet findest Du in der Rubrik „Richtig Fotografieren„.

Was ich mit amateurfotografie.net erreichen möchte

Eigentümer von Amateurfotografie.net

Dario Kardas

Als ich mit der Fotografie begonnen habe, machte ich einen typischen Anfängerfehler. Ich kaufte mir eine teuere Kamera, schoß viele Bilder. Jedoch war keines dabei, das ich schön fand. Ich habe nicht verstanden, was schief gelaufen ist.

Ich begann, mich bei den Fotografen, deren Arbeit ich mochte, zu erkundigen: was ist das Geheimnis eines schönen Bildes. Und dann haben sie mir die Grundbegriffe erklärt (Komposition, Zwei-Drittel-Regel, Tiefenschärfe, Weißabgleich, etc.).

Ich werde auf dieser Seite meine bisherigen Erfahrungen und Kenntnisse mit Euch teilen. Ich hoffe, dass Euch die Lektüre dabei hilft, einen besseren Einstieg in die Amateurfotografie zu bekommen. Im Vordergrund stehen dabei die Komposition und Technik.

Ich werde auch ein paar Artikel über Ausrüstung schreiben. Dabei werde ich auf die Unterschiede zwischen den Kameras verschiedener Preisklassen eingehen und erklären, wie man die besonderen Funktionen teuerer Modelle sinnvoll nutzt.

Ich beitreibe diese Seite als Hobby und hoffe, dass Dir die Inhalte gefallen.

Dein Dario.